• pictstart1
  • pictstart2
  • pictstart3
  • pictstart4
1 2 3 4

Die barocke Kloosen-Orgel der Petri-Kirche soll wieder erklingen!

Mit diesem Motto möchten wir, die »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga«, Sie an dieser Stelle künftig über unser Projekt informieren. Die Rekonstruktion der historischen Orgel ist ein lettisch-deutsches Gemeinschaftsvorhaben auf der Grundlage gemeinsamer Geschichte und Kultur. Schon jetzt wird es von Fachleuten als derzeit interessantestes europäisches Orgelprojekt betrachtet.

Wir stellen uns vor und berichten über Forschungsergebnisse sowie über die Entwicklung
und Aktivitäten der Stiftung. Unter anderem sind Benefiz-Konzerte und Informations-
veranstaltungen geplant.

Sie können künftig selbst über diese Website teilnehmen. Und Sie erfahren vor allem un-
mittelbar, welche Bedeutung Ihre finanzielle Unterstützung hat und wie die Gelder ver-
wendet werden.
  

Kristian Wegscheider hat
ein vollständiges Konzept
mit allen Pfeifen der Orgel-
rekonstruktion erstellt.
Sie können käuflich im
Rahmen einer unter-
stützenden Patenschaft
erworben werden.      
                           [mehr]

Im Krieg wurde 1941 die Petri-Kirche, mit ihrem markanten Barockturm ein Wahrzeichen der über 800 Jahre alten Hansestadt Riga, schwer beschädigt. Die letzte Orgel (Walcker, 1884) verbrannte dabei. Bis 1984 wurde das Kirchengebäude restauriert und der Turm wieder aufgebaut. Die Orgelempore blieb jedoch leer. Die Kirche wurde lange Zeit nur als Ausstellungs- und Konzertsaal genutzt. Nach der wiedererlangten staatlichen Selbständigkeit Lettlands 1991 entfaltet dort eine evangelisch-lettische Gemeinde neues kirchliches Leben.

Die Geschichte der Kirche wird durch eine herausragende musikalische Tradition geprägt, deren berühmtester Repräsentant der Organist Johann Gottfried Müthel ist, der letzte Schüler Johann Sebastian Bachs. Er spielte auf der 1734 fertig gestellten Barockorgel des Orgelbauers Gottfried Kloosen.Diese Orgel soll nun rekonstruiert werden.

Wie die historische Altstadt Rigas gehört die Petri-Kirche seit 1997 zum UNESCO-Weltkulturerbe. 2014 war Riga Kulturhauptstadt Europas.                                 [mehr]

Im Mai 2016 wurde in Berlin
der deutsche „Förderverein Orgel Petri-Kirche e.V.” gegründet.

Sein Ziel ist es, die Arbeit
der lettischen Stiftung für
die Rekonstruktion der
Kloosen-Orgel nachhaltig
zu unterstützen.

Der Verein ist nach deut-
schem Recht als gemeinnüt-
zig anerkannt und stellt absetzungsfähige Spenden-
bescheinigungen aus.
                               [mehr]

Mauszeiger im Bild stoppt Bildlauf
Riga/Berlin, 6. März 2017 

Zur Klarstellung der Position der »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga« gegenüber dem
Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein e.V.” lesen Sie bitte die folgende Erklärung!
[zur Erklärung]

Die Internetseiten werden ständig weiter ausgebaut. Haben Sie bitte Verständnis, wenn vorhandene Links oder
„Tasten” noch ohne Funktion sind. Die entsprechenden Inhalte werden zur Zeit erarbeitet und in Kürze bereitstehen.
9. Febr. 2017 Petri-Kirche: Fotos (v.l.n.r.) Bundespräsident Joachim Gauck, Staatspräsident Raimonds Vējonis,
Erzbischof Janis Vanags und Bürgermeister Nils Ušakovs
Erfolgreiche Tage in Riga (9. Februar 2017)

Klaus Wittmann, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga und Vorsitzender des Fördervereins Orgel Petri-Kirche Riga e.V. hatte einige aktive Tage in Riga. Neben dem Kennenlernen von Bürgermeister Nils Ušakovs und einem ausführlichen Gespräch mit Erzbischof Janis Vanags war der Höhepunkt die Einladung durch die lettische Präsidialkanzlei, an einem festlichen Ereignis teilzunehmen: Am Nachmittag des 9. Februar 2017 wurde der Platz vor der Petri-Kirche, die ja die Reformationskirche Rigas ist, durch den deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck und den lettischen Staatspräsidenten Raimonds Vējonis in „Reformationsplatz“ umbenannt.

Anschließend gab es in der Kirche eine Ansprache durch den Erzbischof, die Enthüllung einer Gedenktafel zur Erinnerung an die 1522 in Riga begonnene Reformation sowie Reden der beiden Präsidenten. Unter dem Epitaph seines Urururururgroßvaters Adam Hinrich Schwartz (Rigas Bürgermeister 1740-62) und angesichts der leeren Orgelempore konnte Klaus Wittmann dem Bundespräsidenten von seiner Familiengeschichte und besonders von dem Projekt der Rekonstruktion der Barockorgel von 1734 berichten.  Der Präsident zeigte sich sehr interessiert und lobte das Engagement – ganz im Geiste seiner vorherigen einfühlsamen Rede über das deutsch-baltische Verhältnis mit seinen Höhen und Tiefen. Auch mit dem lettischen Staatspräsidenten konnte Wittmann sprechen und eine eingehendere Information über das Projekt zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr verabreden.

Vorher müssen allerdings bestimmte – in der früheren Phase der Stiftungsarbeit lange
versäumte – „Hausaufgaben” erledigt werden: das bautechnische Gutachten, für dessen
Vorbereitung jetzt die Rigaer Behörden „grünes Licht” gegeben haben.
Es wird von dem renommierten lettischen Architekten Peteris Blums gefertigt, dem künfti-
gen Projektmanager für das Rekonstruktionsprojekt, und zwar im engen Benehmen mit
dem Dresdner Orgelbauer Kristian Wegscheider.

[Link zur Seite des deutschen Bundespräsidenten]

Dia-Show zum Festakt
und Staatsbesuch.