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Die barocke Kloosen-Orgel der Petri-Kirche soll wieder erklingen!

Mit diesem Motto möchten wir, die »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga«, Sie über unser Projekt informieren. Die Rekonstruktion der historischen Barock-Orgel ist ein lettisch-deutsches Gemeinschaftsvorhaben auf der Grundlage gemeinsamer Geschichte und Kultur. Von Fach-leuten wird es als derzeit interessantestes europäisches Orgelprojekt betrachtet.

Im Krieg wurde 1941 die Petri-Kirche, mit ihrem markanten Barockturm ein Wahrzeichen der über 800 Jahre alten Hansestadt Riga, schwer beschädigt. Die letzte Orgel verbrannte dabei.
Bis 1984 war das Kirchengebäude restauriert und der Turm wieder aufgebaut.
Die Orgelempore blieb jedoch leer ...

Im Jahr 2017 wurden – neben der wissenschaftlichen Erforschung der Orgelrekonstruktion
von 1734 – weitere Grundlagen geschaffen:
Der angesehene lettische Architekt Peteris Blums hat mit fachkundiger Beratung durch den Dresdener Orgelbauer Kristian Wegscheider den Rigaer Behörden nunmehr das geforderte Bautechnische Gutachten vorgelegt, das positiv aufgenommen wurde. Außerdem wurde ein fachlicher Beirat berufen, der die Stiftung in Fragen der Forschung und der baulichen Umset
zung unterstützt.

Wie die historische Altstadt Rigas gehörte die Petri-Kirche zum UNESCO-Weltkulturerbe 2014 war Riga Kulturhauptstadt Europas

Kristian Wegscheider hat
eine Übersicht aller Register
und Orgelpfeifen erstellt. Sie können im Rahmen einer Orgelpfeifen-Patenschaft erworben werden.

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2016 wurde in Berlin der deutsche „Förderverein
Orgel Petri-Kirche e.V
.” gegründet. Sein Ziel ist es,
die Arbeit der lettischen
Stiftung für die Rekonstruktion der Kloosen-Orgel zu unter-
stützen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

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Mauszeiger im Bild stoppt Bildlauf
Riga/Berlin, 15. Jan. 2018 

Zur der Position der »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga« gegenüber dem
Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein e.V.” lesen Sie bitte folgende Klarstellung !
[zur Erklärung]

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Meine letzte Auslandsreise als Bundespräsident führte mich im Februar 2017 in die prächtige alte Hansestadt Riga, die Hauptstadt Lettlands. Dort begann die Reformation bereits 1522, fünf Jahre nach Luthers Thesenanschlag.

Vor der Petri-Kirche, der Reformationskirche Rigas, führte ich mit meinem lettischen Amts-
kollegen, Raimonds Vējonis, die Umbenennung des Kirchenvorplatzes in „Reformationsplatz“
durch. Nach der Enthüllung einer Gedenktafel in der Kirche gedachten wir gemeinsam der äußerst bewegten und bewe-
genden lettisch-deutschen Geschichte. Eine traurige Folge der Geschichte ist noch heute zu sehen: die Orgelempore der
Petri-Kirche ist seit dem Zweiten Weltkrieg leer.

Mit Freude habe ich erfahren, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Lettland und Deutschland, zusammen-
geschlossen in einer Stiftung und unterstützt von einem Förderverein, die Rekonstruktion der barocken Kloosen-Orgel
von 1734 anstreben.
Dieses Engagement, das für mich ein schönes Zeichen der gewachsenen Verbundenheit zwischen unse-
ren Ländern ist, verdient unsere Unterstützung, und ich wünsche dem Projekt großzügige Spender so-
wohl in Deutschland als auch in Lettland.                                                                                                          
  
Joachim Gauck, Bundespräsident a.D.
Berlin, Oktober 2016

Die Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga hat jetzt den in ihrer Satzung für die Umsetzung der Orgelbaumaßnahme vorgesehenen "Fachbeirat" berufen. Die Mitglieder des Beirates sind angesehene Experten des Orgelbaus. [mehr]

Die Rekonstruktion der Kloosen-Orgel war im August 2017 ein Thema auf dem "6th Inter-
national Scientific Meeting for Sound and Musical Instrument Studies"
in Porto (Portugal). Als Repräsentant der lettischen Stiftung und des Fördervereins nahm der Orgelbauer Kristian Wegscheider teil. Veranstalter war die "National Assoiation for Musical Instruments"
(kurz: ANIMUSIC). [mehr]


Am 23. Sept. 2017 fanden im Brömse-Haus in Lüneburg die 68. Deutsch-baltischen Kulturtage („Carl-Schirren-Tag”) statt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung hatte der Vorsitzende unseres Fördervereins, Dr. Klaus Wittmann, die Gelegenheit, den Stand des Projekts einer Rekonstruktion der Barockorgel von Gottfried Kloosen vorzutragen. [mehr]

Erhalten Sie stets aktuelle Informationen per E-Mail ! [Schreiben Sie uns !]

Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern, 180 Auszubildende sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Über 50.000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz.  [lesen Sie weiter]

Jede Orgel ist einzigartig, denn sie wird eigens für den Raum entwickelt, in dem sie später erklingt. Auch das jeweilige kulturelle und gesellschaftliche Umfeld spiegelt sich in ihrem Aussehen und ihrem Klang wieder. Und nicht zuletzt ist eine Orgel immer ein Produkt ihrer Zeit.” (Zitat: Prof. Dr. Chr. Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission.)

Link: zur Deutschen
UNESCO-Kommission
vom 7. Dez. 2017
Wir informieren über aktuelle Inhalte und Termine jetzt auch
über facebook !
Lettland feiert 2018 seinen 100. Unab-
hängigkeitstag mit zahlreichen Ver-
anstaltungen aller
Art. Einen Ein-
druck verschafft
der Link zur Seite
"Latvia 100"

(via Logo;
in englisch)

Am 4. Mai 1990 beschloss Lettland seine erneute Unabhängigkeit. Wir feiern mit. Erleben Sie die Aus-
druckskraft lettischer Orgelmusiker und unter-
stützen Sie unser Projekt mit einer Spende! [mehr]

Artikel Orgel-Riga "Die-Kirche"
Aktueller Pressebeitrag zum Projekt:
Am 7.1.2018 erschien ein großer Artikel in der Ev. Wochenzeitung "Die Kirche". Grundlage ist ein Interview mit Dr. Klaus Wittmann.
Bildschirmansicht links und ...  [PDF-Download]
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