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Die barocke Kloosen-Orgel der Petri-Kirche soll wieder erklingen!

Mit diesem Motto möchten wir, die »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga«, Sie über unser
Projekt informieren. Die Rekonstruktion der historischen Orgel ist ein lettisch-deutsches Gemeinschaftsvorhaben auf der Grundlage gemeinsamer Geschichte und Kultur. Von Fachleuten wird es als derzeit interessantestes europäisches Orgelprojekt betrachtet.

Im Jahr 2017 haben wir Grundlagen geschaffen, die von den Behörden der Stadt Riga gefordert wurden. Mit Hilfe des angesehenen, lettischen Architekten Peteris Blums und der fachkundigen Beratung durch den Orgelbauer Kristian Wegscheider aus Dresden wurde den Behörden ein erstes bautechnisches Konzept vorgelegt und von der Stadt positiv bestätigt. Weitere Bauplanungen werden folgen.

Kristian Wegscheider hat
eine Übersicht aller Register
und Orgelpfeifen erstellt. Sie können im Rahmen einer Orgelpfeifen-Patenschaft erworben werden.

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Im Krieg wurde 1941 die Petri-Kirche, mit ihrem markanten Barockturm ein Wahrzeichen der über 800 Jahre alten Hansestadt Riga, schwer beschädigt. Die letzte Orgel verbrannte dabei. Bis 1984 war das Kirchengebäude restauriert und der Turm wieder aufgebaut. Die Orgelempore blieb jedoch leer.

Die Kirche wurde lange Zeit nur als Ausstellungs- und Konzertsaal genutzt. Nach der wiedererlangten Selbständigkeit Lettlands 1991 entfaltet dort eine evangelisch-lettische Gemeinde neues kirchliches Leben.

Die Petri-Kirche wird durch eine herausragende musikalische Tradition geprägt, deren berühmtester Repräsentant der Organist Johann Gottfried Müthel ist. Er spielte auf der 1734 fertig gestellten Barockorgel des Orgelbauers Gottfried Kloosen. Diese Orgel soll nun rekonstruiert werden.

Wie die historische Altstadt Rigas gehört die Petri-Kirche seit 1997 zum
UNESCO-Weltkulturerbe. 2014 war Riga Kulturhauptstadt Europas.    
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2016 wurde in Berlin der deutsche „Förderverein
Orgel Petri-Kirche e.V
.” gegründet. Sein Ziel ist es,
die Arbeit der lettischen
Stiftung für die Rekonstruktion der Kloosen-Orgel zu unter-
stützen. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

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Mauszeiger im Bild stoppt Bildlauf
Riga/Berlin, 10. Dez. 2017 

Zur der Position der »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga« gegenüber dem
Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein e.V.” lesen Sie bitte folgende Klarstellung !
[zur Erklärung]

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Meine letzte Auslandsreise als Bundespräsident führte mich im Februar 2017 in die prächtige alte Hansestadt Riga, die Hauptstadt Lettlands. Dort begann die Reformation bereits 1522, fünf Jahre nach Luthers Thesenanschlag.

Vor der Petri-Kirche, der Reformationskirche Rigas, führte ich mit meinem lettischen Amts-
kollegen, Raimonds Vējonis, die Umbenennung des Kirchenvorplatzes in „Reformationsplatz“ durch. Nach der Enthüllung einer Gedenktafel in der Kirche gedachten wir gemeinsam der äußerst bewegten und bewegenden lettisch-deutschen Geschichte. Eine traurige Folge der Geschichte ist noch heute zu sehen: die Orgelempore der Petri-Kirche ist seit dem
Zweiten Weltkrieg leer.

Mit Freude habe ich erfahren, dass engagierte Bürgerinnen und Bürger aus Lettland und Deutschland, zusammen-
geschlossen in einer Stiftung und unterstützt von einem Förderverein, die Rekonstruktion der barocken Kloosen-Orgel
von 1734 anstreben.

Dieses Engagement, das für mich ein schönes Zeichen der gewachsenen Verbundenheit zwischen unseren Ländern ist, verdient unsere Unterstützung, und ich wünsche dem Projekt großzügige Spender sowohl in Deutschland als auch in Lettland.                                                                                                            

Die Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga hat jetzt den in ihrer Satzung für die Umsetzung der Orgelbaumaßnahme vorgesehenen "Fachbeirat" berufen. Die Mitglieder des Beirates sind angesehene Experten des Orgelbaus. [mehr]

Die Rekonstruktion der Kloosen-Orgel war im August 2017 ein Thema auf dem "6th Inter-
national Scientific Meeting for Sound and Musical Instrument Studies"
in Porto (Portugal). Als Repräsentant der lettischen Stiftung und des Fördervereins nahm der Orgelbauer Kristian Wegscheider teil. Veranstalter war die "National Assoiation for Musical Instruments"
(kurz: ANIMUSIC). [mehr]

Am 4. Mai 1990 beschloss Lettland seine erneute Un-
abhängigkeit. Wir feiern mit.

Erleben Sie die Ausdrucks-
kraft lettischer Orgelmusiker und unterstützen Sie unser Projekt mit einer Spende!
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Am 23. Sept. 2017 fanden im Brömse-Haus in Lüneburg die 68. Deutsch-baltischen Kulturtage („Carl-Schirren-Tag”) statt. Im Rahmen der Mitgliederversammlung hatte der Vorsitzende unseres Fördervereins, Dr. Klaus Wittmann, die Gelegenheit, den Stand des Projekts einer Rekonstruktion der Barockorgel von Gottfried Kloosen vorzutragen. [mehr]

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Der Zwischenstaatliche Ausschuss zum Immateriellen Kulturerbe hat den Orgelbau und die Orgelmusik in Deutschland in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes aufgenommen. 400 handwerkliche Orgelbaubetriebe mit etwa 2.800 Mitarbeitern, 180 Auszubildende sowie 3.500 hauptamtlichen und zehntausenden ehrenamtlichen Organisten prägen das Handwerk und die Kunst des Orgelbaus und der Orgelmusik in Deutschland. Über 50.000 Orgeln sind derzeit hierzulande im Einsatz.  [lesen Sie weiter]

Jede Orgel ist einzigartig, denn sie wird eigens für den Raum entwickelt, in dem sie später erklingt. Auch das jeweilige kulturelle und gesellschaftliche Umfeld spiegelt sich in ihrem Aussehen und ihrem Klang wieder. Und nicht zuletzt ist eine Orgel immer ein Produkt ihrer Zeit.” (Zitat: Prof. Dr. Chr. Wulf, Vizepräsident der Deutschen UNESCO-Kommission.)

Link: zur Deutschen
UNESCO-Kommission
vom 7. Dez. 2017