Die Trägerschaft des Projektes liegt bei der lettischen »Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga« (lettisch: Rīgas Sv. Pētera baznīcas ērģeļu fonda; Registrierung: 40008172510, im Unternehmensregister der Republik Lettland), die sich aus deutschen und lettischen Mitgliedern zusammensetzt.

Die Stiftung wurde 2011 gegründet und folgt dem deutsch-lettischen Anliegen, die musikalische Tradition der Barockmusik zu erhalten und zu pflegen, deren berühmtester Repräsentant in Riga der Organist Johann Gottfried Müthel ist, der letzte Schüler Johann Sebastian Bachs. Er spielte auf der 1734 fertig gestellten Barockorgel des Orgelbauers Gottfried Kloosen, die nun rekonstruiert werden soll.

Neben den administrativen und organisatorischen Aufgaben im Zusammenhang mit der Orgel-Rekonstruktion strebt
die Stiftung die internationale Zusammenarbeit und den Erfahrungsaustausch mit Experten des Orgelbaus sowie mit Organisten, weiteren Musikern und interessierten Förderern des Projektes an.

Förderern werden Unterlagen wie z.B. Satzung, amtliche Bestätigungen, Jahresberichte auf Anfrage zugesandt. Die Stiftung ist als gemeinnützige Organisation in Lettland anerkannt. Im Bereich der Europäischen Gemeinschaft (EU)
werden ihre Spendenbescheinigungen akzeptiert.

     
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Gemäß der Satzung (§8):     Organe der »Orgel-Stiftung Petrikirche Riga« sind der Vorstand und der Stiftungsrat
Vorstand der Stiftung
1. Vorsitz
Dr. Rudite Livmane-Lindenbeck
Berlin/Riga, (Deutschland/Lettland), Kantorin an der Ev. Kirchengemeinde Alt-Pankow

2. Vorsitz
Dr. Klaus Wittmann
Berlin/Deutschland, Historiker, Publizist und Brigadegeneral a. D.

Vorsitz
Prof. Vita Kalnciema
Riga/Lettland,
Professorin an der „Jazeps Vitols Latvian Academy of Music”

Mitglied
Prof. Klaus Eichhorn
Berlin/Deutschland, Professor an der Hochschule der Künste Bremen,
Orgelsachverständiger für die Landeskirche Berlin-Brandenburg

Mitglied
Mikus Dzenītis
Riga/Lettland, Orgelmeister (Restaurator), Organist, Historiker

Mitglied
Aivars Kalējs
Riga/Lettland, Komponist, Organist, Pianist

Mitglied
Alvis Melbārdis
Valmiera/Lettland, Orgelrestaurator, Orgelbauer

Aufgaben entsprechend der Satzung:

Die Stiftung stellt alle möglichen und notwendigen Fördermittelanträge, die zur Umsetzung des Stiftungszwecks nötig sind. Zur Erreichung dieses Stiftungszwecks sammelt die Stiftung Spenden- und Sponsorengelder in Lettland und im Ausland in enger und vereinbarter Kooperation mit anderen, am gleichen Ziel interessierten Organisationen.

Die Erteilung des Orgelbauauftrags für die Petri-Kirche durch die Stiftung erfolgt nach Genehmigung der Baumaßnahmen durch die zuständigen Behörden sowie nach Vorlage einer Einverständniserklärung des Eigentümers des Kirchengebäudes.

Nach Abschluss des Orgelbaus bleibt die Stiftung, so lange Eigentümerin des Instruments, und damit auch für eventuell notwendig werdende Pflegemaßnahmen an der Orgel zuständig, bis das Instrument mit schriftlicher Zustimmung durch die Stiftungsorgane, dem zukünftigen Eigentümer des Kirchengebäudes übergeben wird. 

Stiftungsrat

Baronin von Sass und der Deutschbaltisch-Estnische Förderverein e.V.:

Initiatorin des Orgel-Projekts für die Petri-Kirche ist die aus Riga stammende Baronin Babette von Sass, Berlin. Sie
war die erste Vorstandsvorsitzende der Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga, hat aber die Stiftung im Juli 2015 verlassen.

Als Vorsitzende des „Deutschbaltisch-Estnischen Fördervereins e.V.” wirbt sie weiterhin um Spendengelder für
das Orgelprojekt. Dagegen ist nichts einzuwenden, solange diese Zusammenhänge offenkundig sind und nicht
(wie in Zeitungsanzeigen schon geschehen) verschwiegen wird, dass die von ihr angegebene Kontoverbindung dem „Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein” gehört.

Deshalb muss auf folgendes hingewiesen werden:

• Das Bankkonto des Deutschbaltisch-Estnischen Fördervereins gehört nicht zur Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga.

• Die Verteilung von Faltblättern der Stiftung, in denen noch dieser Eindruck erweckt wird, ist unzulässig.

• Die Orgel-Stiftung Petri-Kirche Riga hat weder Überblick noch Kontrolle über Orgel-Spendengelder auf dem
Konto des Deutschbaltisch-Estnischen Fördervereins (obwohl diese bis Mitte 2015 großenteils im Namen der
Stiftung eingenommen wurden).

Auch wenn Frau von Sass' Beteuerung hier nicht bezweifelt werden soll, die von ihr gesammelte Summe solle zu einem von ihr bestimmten Zeitpunkt dem Orgelprojekt in Riga zur Verfügung gestellt werden: Eine Garantie, dass Spenden wirklich dem Projekt zugutekommen, und Transparenz über Spenden und Verwendung gibt es nur bei Einzahlung 

• in Deutschland auf das Konto des Fördervereins Orgel Petri-Kirche Riga e.V.:
Postbank 896 382 102  ·  BLZ: 100 100 10, BIC: PBNKDEFF  ·  IBAN: DE49 1001 0010 0896 3821 02.

• in Lettland auf das Konto der Orgelstiftung Petri-Kirche Riga:
SEB Riga Latvija  ·  SWIFT: UNLALV2X  ·  IBAN: LV15 UNLA 0050 0167 6538 2.

Auch ist die Stiftung als Trägerin des Projekts allein zuständig (ggf. unter Vermittlung durch den Förderverein Orgel Petri-Kirche Riga e.V.) für Orgelpfeifen-Patenschaften und das Ausstellen der entsprechenden Urkunden.