Kristian Wegscheider hat
ein vollständiges Konzept
mit allen Pfeifen der Orgel-
rekonstruktion erstellt.

Sie können käuflich im
Rahmen einer unter-
stützenden Patenschaft
erworben werden.      [mehr]

Im Mai 2016 wurde in Berlin
der deutsche „Förderverein Orgel Petri-Kirche e.V.” gegründet.

Sein Ziel ist es, die Arbeit
der lettischen Stiftung für
die Rekonstruktion der
Kloosen-Orgel nachhaltig
zu unterstützen.

Der Verein ist nach deut-
schem Recht als gemein-
nützig anerkannt und stellt absetzungsfähige Spenden-
bescheinigungen aus.
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Zur Klarstellung der
Position der »Orgel-
Stiftung Petrikirche
Riga
« gegenüber dem „Deutschbaltisch-Est-
nischen Förderverein”
lesen Sie bitte die
folgende Erklärung!
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Perspektiven 2016/2017

Der renommierte lettische Architekt Peteris Blums übernimmt die Aufgabe eines Projektbeauftragten in Riga und wichtige Orgelsachver-
ständige sind dem Stiftungsrat wieder beigetreten.

Der weit über Lettland hinaus als „Barock-Autorität” anerkannte Imants Lancmanis, Restaurator von Schloss Rundale, berät den Stiftungsrat und den Dresdener Orgelbauer Kristian Wegscheider, der von der Stiftung mit der Vorbereitung der Rekonstruktion betraut ist.

Zusammen mit dem lettischen Organisten und Komponisten Aivars Kalejs werden wichtige Forschungen zu der ursprünglichen Kloosen-Orgel nach wie vor fortgesetzt.
Die Stadt Riga erwartet hinsichtlich der Konstruktionsspezifikationen der Orgel fachliche Details
sowie einen Nachweis der finanziellen Transparenz. Beides
ist in Arbeit. Die Ergebnisse werden die Grundlage für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit schaffen, die auch die Unterstützung von größeren Spendenaktivitäten in Lettland einschließt.
Immer mehr setzt sich das Verständnis durch, dass sich hier ein deutsch-lettisches Gemeinschaftprojekt in europäischer Dimension entwickelt. Wir möchten die lettischen Kulturträger und Mäzene einladen, diesem Projekt eine besondere Aufmerksamkeit zu schenken.
Wie Imants Lancmanis unterstützt auch Professor Ojars Spārītis, früherer Kulturminister, Präsident der Lettischen Akademie der Wissenschaften, das Projekt ausdrücklich, und im März wurde es der lettischen Kulturministerin Dace Melbārde vorgestellt.
Vom 24. bis 28. Mai 2017 nimmt der „Förder-
verein Orgel Petri-Kirche Riga e.V.” im Namen
des Projektes am Evangelischen Kirchentag Berlin–Wittenberg mit einem Informations-
stand auf dem Markt der Möglichkeiten teil.
(Berliner Messegelände am Funkturm)

Neben Informations- und Medienangeboten
werden dazu auch deutsche und lettische Künstler kleinere musikalische Darbietungen beitragen.

Ein Benefizkonzert in der Petri-Kirche, bei dem
über der Orgelempore das von einem Theatermaler hergestellte originalgroße Bild des Orgelprospekts ab-
gerollt wird, ist für Mitte 2017 geplant.

Wir versprechen uns davon – natürlich in kleinerer Dimension –  einen ähnlich spektakulären Effekt, wie
die durch Wilhelm von Boddien errichtete Attrappe
des Berliner Stadtschlosses (1993). 

Fachgespräche im August 2016 in Riga; (Foto 1 & 2: v.l.n.r.) Dr. Klaus Wittmann, Kristian Wegscheider, Dr. Imants Lancmanis, Peteris Blums