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Das Engagement der Stiftung für die Orgel-Rekonstruktion wird nicht nur von vielen Spendern unterstützt, sondern auch von internationalen Künstlern aller Musikrichtungen. So finden seit fünf Jahren in unregelmäßigen Abständen Benefiz-Veranstaltungen statt, deren Erlöse dem Projekt direkt zugutekommen.

Darüber hinaus bieten sich besonders für jüngere Künstler interessante Auftrittsmöglichkeiten an, deren Förderung ebenso unser Anliegen ist, wie die Schaffung eines großartigen Instrumentes.

     
... mit saitten und pfeiffen ...
Violin und Orgelsolomusik des 17. und 18. Jahrhunderts
Irina Kisselova, Violine und Klaus Eichhorn, Orgel

Doppelchörige Musik von Hans Leo Hassler
Capella Catorum, Leitung: Klaus Eichhorn

„... schwer, künstlich, voll ungewöhnlicher Passagen ...”
(C. F. D. Schubart)
Rigaer Komponisten des ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts
Johann Gottfried Müthel (1728-1788)
Georg Michael Telemann (1748-1831)
Gerrit Fröhlich, Traversflöte, Rudite Livmane-Lindenbeck, Orgel

Eine Veranstaltung des Förderkreises Amalien-Orgel e.V.
in Kooperation mit der Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde
in Berlin-Lichtenberg und der "Orgelstiftung Petrikirche Riga"

Prof. Maris Kupcs führte durch das Programm. Es spielten zu Beginn das Collegium Musicum Riga und das Bläser Collegium Leipzig unter Leitung von Sebastian Krause mit Stücken von Gottfried Reiche (1667-1734) und Johann Vierdanck (1605-1646).

Das Hauptwerk des Konzertes, die Oratorische Passion nach Matthäus von Johann Valentin Meder (1649-1719) stellte Prof. Klaus Eichhorn mit seinem Bremer Barock Consort vor. Das Bremer Barock Consort setzte sich aus zwölf  Studenten der Bremer Musikhochschule zusammen, ein abgestimmtes, hochmusikalisches Ensemble, das sehr gut harmo-
nierte.

Abgerundet und beendet wurde der besondere Abend durch die vier
Bläser aus Leipzig.

Mitglieder der Orgel-Stiftung, Freunde und Helfer hatten Ende 2014 eine Informationsveranstaltung in Riga durchgeführt. Frank Mehlfeld (Schweiz) leitete
die Veranstaltung mit einem barocken Stück von Bernardo Pasquini (1637-1710) ein. Babette Baronin v. Sass begrüßte anschließend die Gäste, allen voran den Erzbischof
J. Vanags, den für die Kirche zuständigen Direktor in der Stadt I. Ponomarjovs und
den deutschen Pastor in Riga M. Schoche.

Das Barockorchester Collegium Musicum Riga, unter Leitung von Organist Prof.
Maris Kupcs, spielte mit vier Studenten Werke von J. V. Meder (1615-1719).

Es folgte ein Vortrag von dem Orgelbauer Kristian Wegscheider (Dresden). Mit Hilfe verschiederner europäischer Orgel-Vorbilder verglich und begründete er den Sinn der Rekonstruktion der barocken Kloosen-Orgel aus dem Jahr 1734.

Prof. Klaus Eichhorn (Berlin) trug den Gästen auf der Orgel anschließend zwei Stücke von H. Scheidemann (1596 – 1663)
und D. Buxtehude (1637-1707) vor. Das Barockorchester Collegium Musicum Riga beschloss die Veranstaltung mit einem Werk von G. Batista Fontana (1571-1630).

Um den Orgelneubau in der Petri-Kirche in Riga auch im Ausland
bekannt zu machen, reiste Babette v. Sass, auf Einladung des Schweizerisch-Baltischen Komitees (Vors.: A. Scherrer, Stelv.:
R. von Bidder ) nach Basel.
An den Darbietungen in der alten Kirche aus dem 11. Jahrhundert nahmen zahlreiche Gäste teil. Auf der Orgel erklangen Kompositionen von J. S. Bach und Aivars Kalejs, gespielt von Babette Mondry (Organistin der Peterskirche). Das lettische Kesselberg-Ensemble präsentierte Musik von Johann Valentin Meder, Carl Philipp Emanuel Bach, Georg Friedrich Händel und Carl Köckh. Die Gäste des Konzer-
tes sorgten für eine große Orgelspende.                        (B.v.Sass)
5. Januar 2013, Pfarrkirche Alt-Pankow, Berlin

Mit dem Bariton Jakob Ahles, begleitet von Heinz Chen; der Pianistin Anastassya Dranschuk,
der Organistin Rudite Livmane-Lindenbeck und die Violinistin Monta Wermann (geboren in Riga).
Den Schluss des Konzertes bildete der Chor Berliner Letten mit der Jazzpianistin Agita Rando.

7. Januar 2012, Botschaft der Republik Lettland in Berlin

Nach der Begrüßung durch den damaligen Botschafter der Republik Lettland in Deutschland Ilgvars Kļava gestalteten
Anna Krauja-Chen (Sopran), Rudite Livmane-Lindenbeck (Klavier) sowie Aivars Kalejs (Klavier) und Martina Doehring (Sopran) das Hauptprogramm. Stimmungsvoll rundete der Chor Berliner Letten das Gesamtprogramm ab. Inhaltlich wurde der musikalische Schwerpunkt auf die Interpretation lettischer Komponisten gelegt.